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Die Wirbelsäule
Informationen, Erkrankungen und Therapien

 

 

Die operative Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen hat in den vergangenen Jahren einen tiefgreifenden Wandel erfahren. Er ist vergleichbar mit dem Siegeszug des künstlichen Gelenkersatzes in der Therapie von Hüft- und Kniegelenkarthrosen. Dazu gehören an der Wirbelsäule minimal invasive Katheter- und Sondentechniken, endoskopische Eingriffe - sogenannte Schlüssellochtechniken und die Implantation von Bandscheiben-Endoprothesen an der Lenden- und Halswirbelsäule.

 

 

 


 

Eine Wirbelsäulenbehandlung in der OCM

 

 

Die Ärzte der OCM haben sich auf die exakte Diagnostik und – falls erforderlich - die Behandlung des Rückenschmerzes durch minimalinvasive Eingriffe und zukunftsweisende Operationen spezialisiert. Zu den Indikationen zählen Schmerzen der Lenden- und Halswirbelsäule, ausgehend von


- Verschleisserkrankungen der Bandscheiben,
- Bandscheibenvorfällen und Bandscheibenvorwölbungen,
- Arthrosen und Fehlbildungen der Wirbelbogengelenke,
- Verengungen des Wirbelkanals (Spinalstenose),
- Instabilitäten der Wirbelsäule (Wirbelgleiten, rheumatische Instabilitäten),
- osteoporotischen Wirbelbrüchen

 


 

     

Ein Behandlungsschwerpunkt in der OCM ist die endoskopische Entfernung von Bandscheibenvorfällen an der Wirbelsäule. Mit dieser minimalinvasiven Methode kann die offene herkömmliche Bandscheibenoperation vermieden werden.

 


 

 

Der Schwerpunkt der operativen Behandlung liegt heute auf den nichtversteifenden Eingriffen (Non-Fusion-Techniken) wie Bandscheiben-Endoprothesen oder dynamischen Stabilisierungen. Versteifungen (Fusionen) sind nur angezeigt, wenn alle anderen Verfahren nicht mehr möglich sind. Die breite Palette minimal invasiver Techniken und moderner Operationsverfahren stellt sicher, dass für ein spezifisches Rückenproblem die optimale Therapie gewählt wird.

 


 

   

Lumbale Bandscheibenprothese


Jährlich wird bei Hunderttausenden von Menschen ein Bandscheibenschaden an der Lendenwirbelsäule diagnostiziert, eine Erkrankung der unteren Wirbelsäule, die chronische Rückenschmerzen verursacht.


Die Lendenwirbelsäule ist ein komplexes System von Knochen, Muskeln, Bandscheiben  und Nerven, das den Rumpf stützt und gleichzeitig  Bewegungen  in mehrere Richtungen ermöglicht. Die Lendenwirbelsäule umfasst 5 Bewegungssegmente zwischen 1. Lendenwirbel und 1. Kreuzbeinwirbel.


Zwischen 2  Wirbelkörpern befindet sich eine als Stoßdämpfer eine Bandscheibe, die den richtigen Abstand, die Stabilität und Beweglichkeit  innerhalb der Lendenwirbelsäule aufrechterhält. Jede Bandscheibe weist ein  reifenartiges äußeres Band (als Faserring bezeichnet) auf, das einen  zentralen Gallertkern (als Nukleus bezeichnet) umschließt. Nukleus und Faserring arbeiten zusammen, um Stöße zu absorbieren, die Wirbelsäule zu stabilisieren und um eine kontrollierte Beweglichkeit zwischen jedem Segment zu gewährleisten.


Mit zunehmendem Alter werden die Bandscheiben in unserer Lendenwirbelsäule immer stärker abgenutzt und damit  (Degeneration). Durch eine Abflachung der Bandscheibe wird der Abstand zwischen den Wirbeln geringer, wodurch die Belastung für die
Bandscheibe und für die benachbarten Gelenke, Sehnen und Muskeln steigt. Dieser Prozess wird als lumbale Bandscheibendegeneration bezeichnet und kann Ursache für erhebliche Beschwerden sein.


Die Implantation einer Bandscheibenprothese wurde als Alternative zur Wirbelsäulenversteifung entwickelt. Nach Entfernung der beschädigten Bandscheibe wird eine Bandscheibenprothese eingesetzt. Diese stellt den richtigen Abstand zwischen den Wirbelkörpern wieder her und hält gleichzeitig die Bewegungsmöglichkeiten einer gesunden Bandscheibe aufrecht. Durch die Beweglichkeit kann eine Degeneration der benachbarten Bereiche/Segmente vermieden werden.


www.ocm-discprosthesis.com

 

 

   

Zervikale (HWS) Bandscheibenprothese


Bandscheibenerkrankungen der HWS aufgrund von Degeneration der oberen Wirbelsäule, können Schmerzen und Taubheit im Schulter-Nackenbereich, den Schultern, den Armen und selbst den Händen hervorrufen.


Die Halswirbelsäule (HWS)  trägt den Kopf und ermöglicht gleichzeitig Bewegungen in mehrere Richtungen ermöglicht. Die HWS beginnt an der Schädelbasis und besteht aus  sieben Wirbeln. Sie bildet eine Schutzbahn für das Rückenmark und die Nervenwurzeln, die Signale  vom Gehirn zu Schultern, Armen und Brust übertragen.
Auch hier liegt zwischen zwei Wirbeln jeweils eine Bandscheibe. Bandscheibenverschleiß an der HWS kann zu erheblichen Beschwerden führen


Bei  Verdacht auf einen  Bandscheibenschaden an der Halswirbelsäule werden nach klinischer Untersuchung Röntgenaufnahmen und ggf. eine MRT-Untersuchung vveranlaßt, um die genaue Schmerzursache zu identifizieren.


Bei erheblichem Bandscheibenschaden kann diese durch eine neue, d.h. künstliche Bandscheibe ersetzt werden. Nach Entfernung der defekten Bandscheibe wird der Platz zwischen den Wirbelkörpern mit einem speziellen Implantat gefüllt, der sog, Bandscheibenprothese. Die Bandscheibenprothese dient dazu, den optimalen Abstand zwischen den Wirbeln herzustellen und besitzt gleichzeitig die Fähigkeit, eine natürlichere Beweglichkeit aufrechtzuerhalten.


www.ocm-discprosthesis.com

 

 

   

Endoskopische Bandscheibenoperationen


Beim Bandscheibenvorfall tritt Gallertgewebe aus dem Bandscheibenzentrum durch den Faserring in den Wirbelkanal aus und drückt hier auf eine oder mehrere Nervenwurzeln. Dies verspürt der Patient als heftigen, ins Bein ausstrahlenden Schmerz. Mitunter treten Gefühlstörungen und Schwäche im Bein auf.


Um die komprimierte Nervenwurzel zu entlasten und eine rasche Schmerzbesserung für den Patienten zu erreichen, wird bei der endoskopischen Bandscheiben-Operation der Bandscheiben-Vorfall über einen knapp 1 cm langen Hautschnitt unter optischer Kontrolle des Endoskops entfernt.


Ein  großer Vorteil dieser schonenden Methode besteht darin, dass das Risiko von Verwachsungen und Narbenbeschwerden minimiert.


Insgesamt ist die endoskopische Bandscheiben-Operation eine elegante minimal-invasive Methode, mit der ca. zwei Drittel aller Bandscheibenvorfälle sicher entfernt werden können. Ein Drittel der Bandscheibenvorfälle liegen so ungünstig, dass hier die mikrochirurgische Operationstechnik gewählt wird, bei der der Bandscheibenvorfall über einen kleinen Schnitt entfernt wird.

 


 

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