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24. Januar 2019

OCM Wintersportgipfel 2019

Sicheres Wintersport-Vergnügen: Was OCM-Experten raten

Skifahren ist eine großartige Sportart, die man in vollen Zügen genießen kann. Die Angst vor Verletzungen sollte man keinesfalls überwerten. Allerdings ist man gut beraten, wenn man sich auf das Pistenvergnügen gezielt vorbereitet. Und falls doch mal etwas passiert, sollte man möglichst effektiv handeln, um den Schaden so gering wie möglich zu halten. Wie man das Verletzungsrisiko reduzieren und nach einem Unfall schnell wieder auf die Beine kommt, haben unsere Spezialisten beim großen OCM-Wintersportgipfel im Pressehaus von Münchner Merkur und tz erläutert. Einige Tipps im Überblick:

Die richtige Vorbereitung ist eine Investition in Ihre Gesundheit: Man sollte rechtzeitig vor der Skisaison mit einem gezielten Training beginnen, Tipps dazu gibt's auf dieser Seite www.skiverletzung.de, klicken Sie dazu auf der Startseite auf den Reiter "Skigymnastik". Wichtig: Wer den optimalen Schutzeffekt erzielen möchte, sollte nicht erst wenige Wochen oder gar Tage mit den Übungen beginnen. In wissenschaftlichen Studien hat sich klar herauskristallisiert, dass ein regelmäßiges, moderates Training wesentlich effektiver ist als ein hartes Training über einen kurzen Zeitraum.

So wichtig ist Aufwärmen: In Deutschland gibt's laut einer Studie der Deutschen Sporthochschule Köln 6,3 Millionen aktive Skifahrer, aber nur ein Bruchteil von ihnen wärmt sich vor der ersten Abfahrt auf. Ein Fehler - insbesondere dann, wenn man morgens gerade noch stundenlang stocksteif im Auto und in der Gondel gesessen hat. Schon ein paar einfache Übungen können helfen, die Muskeln auf Betriebstemperatur zu bringen und damit das Verletzungsrisiko zu reduzieren. Am besten geeignet ist der klassische "Hampelmann"  - Arme hoch, Beine auseinander. Dabei werden verschiedene Muskelgruppen und Gelenke in Gang gesetzt. Machen Sie den Hampelmann auch nach der Mittagpause!

Bei der ersten und letzten Abfahrt passiert am meisten: Morgens ist man noch nicht warm und oft ein bisserl übermotiviert, weil man endlich loslegen möchte. Und am Nachmittag ist man oft schon müde, Kraft, Konzentration und Koordination lassen nach, aber falscher Ehrgeiz frisst den vernünftigen Gedanken auf, lieber mit der Gondel runterzufahren.  Das ist übrigens keine Schande, sondern im Zweifel immer besser als im Akia die Talfahrt anzutreten.