Skirennläufer, Abfahrt, Bildmitte

Akut beim Skifahren verletzt?

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Top-Spezialisten für Skiverletzungen

Ob Skifahren, Snowboarden, Freeskiing oder Langlaufen – Skisport ist sehr beliebt. Die Lust auf das vielfältige Wintersport-Vergnügen zieht jedes Jahr Millionen Wintersportler auf die Pisten. Während Profis in ihren Teams rundum betreut werden, vernachlässigen Freizeitsportler ihre Vorbereitung jedoch häufig und verletzen sich.  

Typische Skiverletzungen sind Frakturen an Schulter, Rücken oder Hand – Spitzenreiter sind Knieverletzungen. Die häufigsten Ursachen sind mangelndes Aufwärmen, zu hohe Geschwindigkeit, Selbstüberschätzung und Übermüdung. Ob Kreuzbandriss oder ausgekugelte Schulter: Die OCM München ist die erste Adresse bei Skiverletzungen. Hier finden Sie erfahrene Fachärzte, die auf die Diagnostik und Behandlung von Skiverletzungen spezialisiert sind.

Im Dienst der Deutschen Ski-Nationalmannschaft Alpin

Gruppenbild: zwei Ärzte und eine Ärztin der OCM Orthopädische Chirurgie München, weiß gekleidet, lächelnd
Sie engagieren sich seit vielen Jahren für den deutschen Skisport: Dr. Manuel Köhne, ltd. Mannschaftsarzt Deutsche Ski-Nationalmannschaft Alpin, Skicross & Freestyle, Dr. Amelie Stöhr, Mannschaftsärztin, Prof. Dr. Philipp Niemeyer, Mannschaftsarzt

Skigymnastik – jetzt starten!

In wenigen Wochen beginnt die Skisaison, und da ist es höchste Zeit, sich fit für die Piste zu machen. Denn Verletzungen lassen sich oftmals vermeiden. OCM-Experte Dr. Manuel Köhne rät: „Vier bis sechs Wochen vor dem ersten Skitag sollten Untrainierte Skigymnastik machen, zweimal pro Woche 30 bis 40 Minuten." Skigymnastik heute heißt stabilisierendes Core-Workout, das die Tiefenmuskulatur anspricht. Wedeln, Abfahrtshocke und Ausfallschritt gehören aber immer noch zum Training, auch bei erfahrenen Skiathleten. Manuel Schmid, Abfahrtsläufer der deutschen Skinationalmannschaft, zeigt die wichtigsten Übungen.

Wedelhüpfen

Skigymnastik-Klassiker, kräftigt Beine und Po, gut für die Koordination.

Startposition: mit geschlossenen Beinen aufrecht hinstellen, Gewicht auf den linken Fuß verlagern.

Los geht’s: nach rechts abspringen und landen, das linke Bein schwingt locker mit, bis es wieder den rechten Fuß berührt. Position stabilisieren und auf die andere Seite springen, jetzt mit dem anderen Fuß nachpendeln. Übung 20-30 Mal wiederholen.

Tipp: je tiefer die Hocke bei jedem Sprung, umso intensiver ist die Übung. 
 

Ausfallschritt

Gut für die Koordination und stabilisiert Knie und Sprunggelenk.

Startposition: Aufrecht hinstellen, Hände an die Hüften.

Los geht’s: Großen Schritt nach hinten, Rücken gerade halten. Das vordere Knie bildet einen Winkel von etwa 90°, das hintere Knie wird knapp über den Boden gesenkt. Position kurz halten, dann Seitenwechsel. Jeweils 15 Wiederholungen.

Tipp: Darauf achten, dass das hintere Knie keinen Bodenkontakt hat und der Oberkörper gerade bleibt.

Körperbrett

Kräftigt Rumpf, Bauch, Arme und Beine und sorgt für einen starken Rücken.



Startposition: Auf den Bauch legen und die Unterarme auf den Boden legen.


Los geht’s: Körper abheben, nur die Zehen und Arme berühren den Boden, dabei den Rücken gerade halten. Bauch anspannen, Schultern nach hinten ziehen und ca. 20 Sekunden halten. Als Steigerung die Füße im Wechsel leicht vom Boden abheben. 



Tipp: Um nicht durchzuhängen, Bauchnabel an die Wirbelsäule ziehen.
 

Abfahrtshocke

Kraft für Beine und Po, Gleichgewicht und Stabilität.

Startposition: Beine hüftbreit auseinander, Füße auf den Boden stellen, Oberkörper nach vorne beugen.

Los geht’s: Knie maximal 90° beugen, Po nach hinten schieben. Arme anwinkeln, Handflächen zeigen nach innen, als würden sie Skistöcke halten. 3x30 Sekunden.

Tipp: Ein Fixpunkt in Augenhöhe erleichtert die Übung.

Diagonal Crunches

Fordern die schrägen Bauchmuskeln und stabilisieren den Oberkörper.

Startposition: Auf den Rücken legen, Beine anwinkeln. Hände an den Kopf, ohne am Nacken zu ziehen, Ellenbogen zeigen nach außen.

Los geht’s: Rechten Ellenbogen und linkes Bein anheben und zueinander führen, bis sich Knie und Ellenbogen berühren. Linkes Bein an den rechten Ellenbogen ziehen, Seitenwechsel ohne die Füße abzusetzen. Übung 20-30 Mal wiederholen.

Tipp: Nach einer kurzen Pause gleich nochmal. 
 

 

Standwaage

Trainiert alle Muskelgruppen und das Gleichgewicht.

Startposition: Auf das linke Bein stellen, Knie ist leicht gebeugt. Das andere Bein ebenfalls anwinkeln, Arme sind gebeugt, Handinnenflächen zeigen zueinander.

Los geht’s: Rechtes Bein langsam nach hinten strecken, Rücken lang machen, Arme zeigen nach vorne. Spannung 5 Sekunden halten. Wieder klein machen, Bewegung wiederholen. Übung 12-15 Mal wiederholen. Seitenwechsel.

Tipp: Fixpunkt auf Augenhöhe suchen, Beine zwischendurch lockern.
 

Unsere Tipps für eine erfolgreiche Skisaison

Vorbereitung

Beginnen Sie möglichst sechs Wochen vor dem Skifahren mit der Vorbereitung. Zweimal die Woche eine halbe Stunde sollten Sie mindestens trainieren. Am besten wären gezielte Skigymnastik oder andere Sportarten, die Beine, Rumpf und Becken trainieren. Gerade Untrainierte sollten sich konsequent auf die Piste vorbereiten.

Ausrüstung kontrollieren

Kontrollieren Sie Ihre Skier. Die Kanten sollten präpariert, die Bindungen richtig einstellt sein. Lassen Sie auch Ihre Skischuhe prüfen und achten Sie auf einen hochwertigen Helm in der richtigen Größe. Ebenfalls zu empfehlen ist ein Rücken-Protektor, vor allem auch bei Kindern. Lassen Sie sich am besten in einem Fachgeschäft beraten.

Aufwärmen

Beginnen Sie Ihren Skitag niemals ohne Aufwärmen. Denken Sie daran, dass Ihre Muskeln schon allein wegen der kalten Außentemperaturen unterkühlt sind. Muskeln müssen aufgewärmt sein, damit sie Gelenke und Bänder unterstützen können. Wichtig ist, dass Sie den ganzen Körper aufwärmen, zum Beispiel mit dem Hampelmann.

Piste kennenlernen

Wenn Sie das erste Mal eine neue Piste herunterfahren, schauen Sie sich die Bedingungen genau an. Wie verläuft die Strecke, wo sind tückische Abschnitte? Wieviel ist auf der Piste los? Lernen Sie die Strecke kennen, bevor Sie sich mehr zutrauen.

Konzentration

Viele Unfälle passieren dort, wo man abschaltet, am Lift auf dem Ziehweg etc. Seien Sie daher konzentriert bei der Sache und machen Sie sich immer bewusst, was passieren kann.

Pausen einlegen

Häufig konzentriert sich das Skifahren auf eine Woche Skiurlaub im Jahr. Da machen sich die Muskeln nach einigen Tagen gern bemerkbar. Am besten wäre es, in der Mitte der Woche einen Ruhetag einzulegen. Auch gut wären jeweils nur halbe Skitage statt acht Stunden am Stück. Regelmäßige Pausen verringern die Verletzungsgefahr erheblich.

Ausreichend trinken

Damit Sie gut durch den Skitag kommen, sollten Sie regelmäßig trinken. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr trägt neben der körperlichen Fitness auch zu einer besseren Konzentration bei.

Realistische Selbsteinschätzung

Gerade wenn Sie in der Gruppe fahren, ist die Verlockung groß, mehr zu wagen, als Ihnen eigentlich lieb ist. Hinterfragen Sie Ihre persönlichen Grenzen und lassen Sie lieber einmal eine Piste oder gar ein Wettrennen aus. Denn Selbstüberschätzung ist ein häufiger Grund für Verletzungen.

Alkohol vermeiden

Alkohol enthemmt und führt dazu, dass Sie Ihre Fähigkeiten auf der Piste überschätzen. Die Koordination ist unter Alkoholeinfluss deutlich erschwert und führt zu einem hohen Verletzungsrisiko. Fahren Sie also mit der Gondel hinunter, wenn Sie auf der Hütte Alkohol trinken. Am besten verzichten Sie ganz darauf. So schützen Sie sich und andere.

Vorsicht bei der letzten Abfahrt

Am Ende eines Skitages sind die meisten Skifahrer schon recht müde. Die Konzentration lässt nach, die Muskeln wollen nicht mehr so richtig. Zudem sind die Pisten voll, weil alle ins Tal wollen. Hier ist also besondere Vorsicht geboten. 

Die häufigsten Skiverletzungen

Die häufigsten Knieverletzungen

  • Unterschenkelbruch
  • Kreuzbandriss
  • Meniskusriss

Die häufigsten Schulterverletzungen

  • Frakturen
  • Schulterluxation oder Schulterverrenkung
  • Sehnenriss an der Schulter

Die häufigsten Handverletzungen

  • Skidaumen
  • Frakturen an der Hand

Die häufigsten Rückenverletzungen

  • Frakturen der Brust- und Lendenwirbelsäule
  • Halswirbelbrüche (Frakturen der HWS)

Unfälle auf der Skipiste

Jedes Jahr gibt die Auswertungsstelle für Ski-Unfälle (ASU) in Kooperation mit der Stiftung Sicherheit im Skisport eine aktuelle Analyse der Skiunfälle heraus. Sie gibt Aufschluss über Anzahl und Art der Unfälle im alpinen Skisport.

Zur ASU-Unfallstatistik

 

Sofortmaßnahmen bei Skiverletzungen

Pause

Stellen Sie ben betroffenen Körperteil unmittelbar ruhig und lagern Sie ihn sicher. Achten Sie darauf, dass sie ihn nicht weiter belasten. 

Eis

Da Kälte die Blutgefäße verengt, sollten Sie den verletzten Bereich schnell kühlen. Auf diese Weise vermeiden Sie Einblutungen und Schwellungen. Auch velangsamt sich durch die Kälte der Stoffwechsel, wodurch Gewebeschäden reduziert und Schmerzen gelindert werden. Zum Kühlen eignen sich ein Kühlpad aus dem Gefrierfach oder zerkleinerte Eiswürfel in einem Handtuch. Beachten Sie bitte, dass das Eis keinen direkten Hautkontakt hat. Denn dann kann es zu Verbrennungen kommen. Wichtig ist auch, dass sich die Kälte angenehm anfühlt.

Kompression

Durch einen Kompressionsverband schwillt der verletzte Bereich weniger stark an. Sie können den Verband nach der Kühlung anlegen oder mit der Kühlung kombinieren. Damit weiterhin eine gute Durchblutung sichergestellt ist, üben Sie beim Anlegen nur mäßigen Druck aus. Da die Schwellung in den ersten Stunden nach der Verletzung in der Regel zunimmt, achten Sie bitte darauf, dass Sie die Spannung des Verbands regelmäßig anpassen.

Hochlagern

Durch das Hochlagern wird der Rückfluss von Blut und Schwellflüssigkeit aus der verletzten Region erleichtert.

Skiverletzungen erfolgreich behandeln

Neben den Erste-Hilfe-Maßnahmen setzen wir in der OCM München auf drei weitere Säulen für die erfolgreiche Therapie einer Skiverletzung. Dazu gehören die medikamentöse Behandlung inklusive Hilfsmittel, je nach Art der Verletzung eine Operation sowie Physiotherapie und Rehabilitation.

Zwei Hände mit blauen Arzthandschuhen, Schere, Gipsarm eines Patienten wird aufgeschnitten

Medikamentöse Therapie und Hilfsmittel

Eine medikamentöse Therapie unterstützt die Heilung von Sportverletzungen. Die Medikamente lindern Schmerzen und begrenzen die Gewebereaktion nach der Verletzung. Einige Tage nach der Verletzung beschleunigen zum Beispiel Sportgele die Auflösung eines Blutergusses, Salben wirken genau dort, wo sie gebraucht werden. Schienen, Schlingen und Gipsverbände unterstützen die Ruhigstellung.

Operative Behandlung

Wenn konservative Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sind, bei komplizierten Verletzungen oder um Folgeschäden zu vermeiden, sind chirurgische Eingriffe die geeignete Behandlungsoption. Die Experten der OCM Orthopädische Chirurgie München nutzen muskelschonende Operationsmethoden und eine medizinische Technik auf dem neuesten Stand. 

Physiotherapie und Rehabilitation

Mit gezielter Bewegungstherapie und Krafttraining unter Anleitung können die verletzten Körperbereiche wieder schonend bewegt werden. Auch äußerlich anwendbare Maßnahmen wie Wärme- und Kältebehandlungen, elektrische Strömen oder Massagen können die Wiederherstellung der früheren Funktion unterstützen.

Ihre Spezialisten für Skiverletzungen

Die Sportmediziner der OCM München sind spezialisiert auf unfallverletzte Patienten und bieten eine umfassende Versorgung. Sie leisten Notfallmaßnahmen bei akuten Verletzungen und sorgen für die ambulante oder stationäre operative Behandlung. Auch an der Planung und Einleitung von Rehabilitationsmaßnahmen beteiligen sie sich aktiv. 

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Wir sind für Sie da. Bei Fragen senden Sie uns gern eine Nachricht.

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